Quirinus Münster Quelle: Foto: Thilo Zimmermann

Das Quirinus-Münster Neuss: Eine der bedeutendsten spätromanischen Kirchen am Niederrhein.

Ein Römer auf dem Dach

Oben auf der Kuppel steht der Namensgeber, ein römischer Tribun. Quirinus von Neuss wurde vom sechsten Bischoff Roms, dem Heiligen Alexander, zum Christentum bekehrt. Kaiser Hadrian hat ihn als Christ verfolgt und um 115 n. Chr. hinrichten lassen. Fast 1000 Jahre ruhten seine Gebeine, bis sie Papst Leo IX. seiner Schwester Gepa, Äbtissin im Neusser Kloster, schenkte. Und somit Neuss zu einem Stadtpatron und viel Wohlstand verhalf. Etwas überspitzt, wurde das Münster „um die Reliquien“ gebaut, ähnlich wie der Kölner Dom um die Reliquien der heiligen drei Könige. Die Überbleibsel Heiliger und Märtyrer locken viele Wallfahrer an – und das ist gut für die Wirtschaft. 1209 war die Grundsteinlegung, bereits vier Jahrzehnte später war das Münster fertig. Im Zentrum der Kirche: ein kostbarer Schrein mit den Reliquien des Römers. Er ist Patron der Ritter, Pferde und Rinder, gläubige Katholiken rufen ihn u.a. an gegen Bein- und Fußleiden, Gicht, Pest, Pocken und Ohrenschmerzen. Aber auch für Gesunde lohnt natürlich ein Besuch des prachtvollen spätromanischen Münsters, das 2009 von Papst Benedikt XVI. zu einer Basilica minor erklärt wurde.

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